VfL Wolfsburg - Historie, Titel und Erfolge
Vom Provinzclub bis zum Deutschen Meister 2008/09 – das war ein langer Weg, den der VfL Wolfsburg zurücklegen musste. Noch vor genau 20 Jahren kämpfte der 1945 gegründete Verein vor nur 700 Fans um die Deutsche Amateurmeisterschaft. Das 1:1 gegen den 1. FC Schweinfurt bedeutete damals das Aus. Erst 1997 gelang dem Verein der Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga.
Dabei fing alles so gut an - Bereits ein Jahr nach der Gründung schafft es der VfL Wolfsburg, den Meistertitel der 1. Kreisklasse zu holen, den die Mannschaft auch im Folgejahr verteidigen konnte. 1954 dann gelingt dem Nordclub sein bislang größter Erfolg. Nach einem 2:1 Sieg im letzten Aufstiegsspiel gegen den Heider SV ist der Schritt in die Oberliga Nord besiegelt. Als 1974 die 2. Bundesliga gegründet wird, ist der VfL Wolfsburg von Anfang an dabei. Doch noch in der gleichen Saison verliert der Club den Abstiegskampf.
Von nun an kämpfen die Wolfsburger immer wieder um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga. 1995 scheint es mit dem Verein endlich aufwärts zu gehen: Siggi Reich schießt den VFL durch das 1:0 gegen den 1. FC Köln ins Halbfinale des DFB-Pokals. Unter Willi Reimann steigt die Mannschaft schließlich 1997 in die 1. Bundesliga auf, doch am Ende der Saison befindet sich der VfL wieder im bitteren Abstiegskampf. Reimann bittet um eine vorzeitige Entlassung aus seinem Vertrag. Wolfgang Wolf wird neuer Trainer. Unter seiner Führung etabliert sich der VfL Wolfsburg in der 1. Bundesliga.
Auch unter dem neuen Trainer Jürgen Röber, der 2003 Wolf ablöst, schafft der VfL immer wieder den Klassenerhalt. Nach ihm versuchen noch Holger Fach (2005) und Klaus Augenthaler (2005 – 2007) die Mannschaft aus dem Mittelfeld an die Spitze zu bringen. Doch erst unter Felix Magath, der seit 2007 beim VFL unter Vertrag stand, holt die Mannschaft 2009 durch eine furiose Rückrunde die begehrte Meisterschale nach Wolfsburg.