VfB Stuttgart – Historie, Titel und Erfolge

Der Sportverein VfB Stuttgart trägt den offiziellen Namen “Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V.”. Mit mehr als 45 000 Mitgliedern gilt der VfB als größter Sportverein Baden-Württembergs. Nahezu lückenlos war der VfB Stuttgart im Laufe seines Bestehens Mitglied der Fußball-Bundesliga. Fünf mal konnten die Kicker in den Jahren 1950, 1952, 1984, 1992 und 2007 Erfolge als Deutscher Meister feiern. Dreimalig stand der Verein bislang auf dem Treppchen als DFB Pokalsieger. In der ewigen Tabelle der Bundesliga behauptet der VfB Stuttgart den vierten Platz.

Die Wurzeln des Vereins liegen beim 1893 gegründeten Rugby-Club FV Stuttgart, welcher sich 1912 mit dem Fußballverein Kronen-Klub Cannstatt zum VfB Stuttgart zusammenschloss. Prompt schaffte die Mannschaft den Aufstieg in die damals höchste deutsche Spielklasse, die Südkreisliga. In den Folgejahren spielte der Verein im unteren Drittel der Liga mit. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges begann man eine junge Mannschaft an den Spitzenfußball heranzuführen. Gespielt wurde auf dem Platz bei den 3 Pappeln in Bad Cannstatt. 1936 erfolgte der Umzug in die heutige Spielstätte, die Mercedes-Benz Arena.

1963 zählt der Verein unter der Führung von Fritz Walter zu den 16 Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga. Zehn Jahre später erreicht die Mannschaft den UEFA-Pokal und stand ein weiteres Jahr darauf im Halbfinale. 1975 folgt der Abstieg in die zweite Liga und mit Platz elf ein trauriger Rekord. 1978 kehrt die Mannschaft in die 1. Liga zurück und belegt vordere Plätze.

Nachdem der VfB in der Saison 2008/09 mit einem elften Tabellenplatz enttäuschte, wurde Trainer Armin Veh entlassen und durch Markus Babbel ersetzt. Mit einem dritten Tabellenplatz und der Qualifikation für die Champions League 2009/10 verabschiedet sich der Verein in die Sommerpause. Der mit 24 Treffern erfolgreichste Torschütze, Mario Gomez wechselt zum Beginn der neuen Saison für geschätzte 30 Millionen Euro zum FC Bayern München. Topkandidat für seine Nachfolge ist Patrick Helmes.

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