Wie verdienen Sportwetten-Buchmacher Geld?

Sportwetten-Buchmacher bieten Wetten auf sportliche Ereignisse an. Dabei legen sie Quoten auf die Wetten fest, die in ihren Büchern stehen. Besonders beliebt sind bei uns Wetten auf Fußballspiele, Hunde- und Pferderennen und Boxkämpfe. Der Wettende setzt beim Buchmacher eine bestimmte Summe auf den Sieger oder das Ergebnis. Je nach der festgelegten Quote gewinnt der Tipper bei einem richtigen Ergebnis seinen Einsatz mutipliziert mit der Quote. Wenn er falsch getippt hat, ist das Geld weg. Je nach Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses rechnet der Buchmacher die Quote aus, wenn also z.B. eine Mannschaft siegt, die vorher als Verlierer eingeschätzt wurde, gewinnen die Wettenden durch die hohe Gewinnquote relativ viel Geld. Klar ist also, nach welchem System die Wettenden Geld verdienen können, aber wie verdienen Sportwetten-Buchmacher Geld?

Sportwetten wurden früher für gewöhnlich in einem Wettlokal abgegeben, heute werden Internet-Wetten immer beliebter. Während Oddset der einzige staatlich lizensierte Wettanbieter ist, arbeiten die vielen anderen Sportwetten-Anbieter im Internet in einer rechtlichen Grauzone. Viele Buchmacher residieren in Großbritannien, Gibraltar oder Malta, da sie dort besondere steuerliche Vorteile genießen. Sie stehen mit ihrem “guten Namen” für die Auszahlung der Gewinne. Die rechtliche Durchsetzung von Ansprüchen wird durch die schwierige internationale Rechtsgebung im Wettbereich fast unmöglich.

Wenn Sie schon einmal auf ein Sportereignis gewettet haben, haben Sie sich sicher auch schon die Frage gestellt: Wie verdienen Sportwetten-Buchmacher Geld? Der Buchmacher ist gegenüber dem Wettenden klar im Vorteil, denn er muss das Ergebnis nicht voraussagen. Wenn er den prozentualen Anteil der Wetten für die verschiedenen Wettausgänge korrekt ausrechnet, geht er kein großes Risiko mehr ein. Vor dem Hintergrund umfangreicher statistischer Unterlagen errechnet er davon ausgehend seine Wettquoten und betreibt damit in der Regel ein äußerst gewinnbringendes Geschäft. Wenn seine Berechnungen nicht stimmen, kann er seine Quoten jederzeit anpassen. Außerdem kann er zu seiner eigenen Absicherung die Höhe der Einsätze beschränken und sich bei internationalen Wettbörsen rückversichern. Die wichtigste Grundlage für die Gewinnhöhe der Buchmacher ist aber deren individuelle Ausschüttungsquote. Bei fairem Handel würde der Buchmacher die gesamten Einzahlungen der Verlierer an die Gewinner ausschütten. Dem ist natürlich nicht so, sonst würde der Buchmacher nichts verdienen. Jeder Sportwetten-Anbieter hat deswegen eine Ausschüttungsquote, die zwischen 50-90% liegt. Den Rest behält der Buchmacher als Gewinn.

Handball Sportwetten bei der EM 2012 in Serbien

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