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Real Madrid - Historie, Titel und Erfolge

Der berühmte spanische Fußballclub Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Entstanden war der Fußballverein, der seinerzeit zunächst den Namen Madrid Foot Ball Club trug, aber bereits fünf Jahre vorher im Jahr 1897, als er sich von dem Verein Football Sky abspaltete. Doch erst im Jahr 1902 erfolgte die amtliche Registrierung des Vereins und somit die offizielle Gründung.

Seinen ersten größeren Erfolg feierte der Madrid F.C. 1905 mit dem Gewinn des Pokalwettbewerbs Copa del Rey durch einen 3:0 Sieg über Athletico Bilbao. Viermal hintereinander konnten die Madrilenen den Pokal für sich entscheiden. Im Jahr 1920 erhielt der Verein auf Erlass des Königs von Spanien, Alfonso XIII., den Zusatznamen Real (Königlich).

1925 bezog Real Madrid mit dem Chamartin Stadion erstmals ein vereinseigenes Stadion. 1928 wurde die spanische Liga gegründet. In der Gründungssaison 1928/29 belegte Real Madrid den 2. Platz. 1932 und 1933 gelang den Madrilenen erstmals der Gewinn der spanischen Meisterschaft. 1934 und 1936 erfolgte der Gewinn des spanischen Pokals.

Durch den Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges 1936 wurde der Verein schwer erschüttert. Das Stadion brannte nieder und dem Club drohte die Auflösung. Mehrere Mannschaftsmitglieder fielen im Krieg oder traten zurück. Unter großen Mühen gelang es jedoch den königlichen Club zu retten. Es dauerte jedoch bis Anfang der 50er Jahre bis die Madrilenen wieder große Erfolge feiern konnten. Dann begann jedoch die erfolgreichste Zeit des spanischen Clubs. Von 1953–1964 wurde Real Madrid achtmal spanischer Meister. Zu den prägendsten Spielern jener Zeit gehörten die Argentinier Alfredo Di Stefano und Hector Rial sowie der Mannschaftskapitän Francisco Gento.

1956 gewann Real Madrid, das Europa spielerisch dominierte, erstmals den Europapokal der Landesmeister, dem bis 1960 vier weitere Siege folgten. Von 1966-1980 dominierte Real Madrid weiterhin die spanische Liga und wurde während dieser Zeit neunmal spanischer Meister, musste aber bis 1985 warten, bis es mit dem Gewinn des UEFA-Pokals wieder einen internationalen Titel zu holen gab.

Von 1986-1990 folgten fünf weitere spanische Meistertitel hintereinander. Danach verlor Real jedoch die nationale Vorherrschaft an den FC Barcelona und es gelang erst 1995 wieder spanischer Meister zu werden. Dafür schaffte Real Madrid in den Jahren 1998, 2000 und 2002 den Gewinn der UEFA-Champions League. Darüber hinaus gewann die Mannschaft 2002 den UEFA-Supercup sowie den Weltpokal und markierte damit erneut einen Meilenstein in der ruhmreichen Vereinsgeschichte. 2008 holte Real Madrid den insgesamt 31. nationalen Meistertitel.

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