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Archiv für die Kategorie ‘Fussballvereine’

Olympique Lyon – Historie, Titel und Erfolge

15. Juni 2009

Werden Fussballfans außerhalb von Frankreich nach dem Treiben im französischen Fussball gefragt, dann dreht sich das Gespräch recht schnell um einen bestimmten Verein. Die Rede ist dann von Olympique Lyon, dem amtierenden Riese im französischen Fussball, welcher erst im Jahr 2009 bei seiner Rekordjagd nach Meistertiteln gestoppt werden konnte.

Gegründet wurde der Verein aus Lyon am 3. August 1950 mit dem Namen Olympique Lyonnais, wobei Olympique Lyon die gebräuchliche Bezeichnung des Fussballvereins ist und unter diesem Namen auch weltweit bekannt ist. Doch damit ist die komplette Gründungsgeschichte noch nicht erzählt, denn bereits seit 1902 existiert Lyon Olympique. Damals ergab sich ein Zusammenschluss der vier Vereine Racing Club Lyon, Stade Lyonnais, Philegie Club Lyon und Club Sportif Lyonnais, welche dann noch einmal 1910 den Namen ergänzten und dann als Lyon Olympique Universitaire auftraten.

Zu einer weiteren Fusion in der Stadt Lyon kam es beim Zusammenschluss vom AS Villeurbanne mit dem großen FC Lyon, welcher als Stadtrivale von Lyon Olympique Universitaire stets die Nase vorraus hatte. Dies geschah 1930 und kaum fünf Jahre später verschmolzen dann noch einmal der FC Lyon mit Lyon Olympique Universitaire zusammen, schlussendlich kam es dann im August 1950 zur Namensgebung Olympique Lyonnais.

Die sportliche Vergangenheit des Vereins gleicht einer Berg- und Talfahrt. Bis 1954 spielte Lyon nur in der Saison 1942/43, 1944-1946 sowie 1951/52 erstklassig. Ab 1954 konnte der Verein 29 Jahre lang in der Division 1 spielen, bis dann 1983 der Abstieg folgte. Erst sechs Jahre später war der Wiederaufstieg geschafft und seit dieser Zeit häuften sich langsam, aber stetig die Erfolge des Vereins.

1997 gewann Lyon den UEFA Intertoto Cup und errang 2001 dann den Ligapokal. Im Jahr darauf, in welchem auch die Division 1 zur Ligue 1 umbenannt wurde, begann die Dominanz von Lyon im französischen Fussball. Von 2002 bis 2007 gewann Lyon jedes Jahr Meisterschaft und den Trophée des Champions, 2008 konnte sogar das Double von Meisterschaft und Pokalsieger erreicht werden.

Damit wurden die glanzvollen Zeiten Lyons in den 60er und 70er Jahren übertrumpft, immerhin wurde hier Olympique Lyon 1964, 1967 und 1973 Pokalsieger und gewann 1973 den Trophée des Champions zum ersten Mal.

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Juventus Turin – Historie, Titel und Erfolge

14. Juni 2009

Weltweit gehört Juventus Turin zu einem der traditionsreichsten und erfolgreichsten Vereine im Fußballsport. Gegründet am 1. November 1897 in Turin von zwei jungen Studenten, erhielt auch der Verein seinen Namen. Zunächst wurde im rosafarbenen Dress gespielt. Durch eine kuriose Verwechslung eines britischen Emigranten im Jahre 1903 erhielten die Trikots ihre bis heute charakteristischen Farben Schwarz und Weiß. Bereits seit 1900 spielt die Mannschaft um die italienische Meisterschaft mit und gewinnt 1905 überraschend gegen den Erzrivalen Genua. Der Erste Weltkrieg unterbrach die entstandene Euphorie für einige Jahre.

Durch eine Vereinspartnerschaft mit Edoardo Agnelli ab 1923 ging es für Juventus Turin nun beinahe kontinuierlich bergauf. Vereinzelte Rückschläge mussten neben sportlichen Tiefen nur durch den Zweiten Weltkrieg und den erst in der Saison 2005/2006 aufgetretenen Manipulationsskandal hingenommen werden.

Insgesamt gewann Juventus Turin 27 mal die italienische Meisterschaft “Scudetto” und gilt damit als erfolgreichstes nationales Team. Als einziger Verein dürfen die Turiner zwei Meistersterne auf dem Trikot tragen. Den Coppa Italia gewannen die Spieler 9 Mal und teilen sich diesen Rekord mit dem AS Rom.

Auch im internationalen Vergleich steht die Mannschaft auf einem der obersten Plätze. In den Jahren 1985 sowie 1996 gelang Juventus Turin der Sieg in der Königsklasse, der Champions League. Auch den UEFA-Pokal holte man sich dreimal (1977, 1990, 1993). Viele weitere Titel, wie der Weltpokal, den Europapokal der Pokalsieger oder den europäischen Supercup holte sich Juventus Turin ebenfalls.

Nach dem Zwangsabstieg in die zweite Liga und dem sofortigen Wiederaufstieg wird derzeit das Stadio delle Alpi zu einem reinen Fußballstadion umgebaut, weshalb der Verein seine Heimspiele im Turiner Olympiastadion austrägt. Zuletzt konnte die Mannschaft mit dem ehemaligen Spieler Diego einen Neuzugang von Werder Bremen verzeichnen.

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Bayer Leverkusen – Historie, Titel und Erfolge

5. Juni 2009

Der Werksclub Bayer 04 Leverkusen wurde im Jahre 1904 als konzerneigener Turn- und Spielverein des Chemie-Konzerns Bayer gegründet. Die Gründung der Fußballabteilung erfolgte aber erst drei Jahre später, am 31. Mai 1907. Da es wiederholt zu Konflikten mit der Turnerabteilung kam, spalteten sich die Fußballer 1928 gemeinsam mit den Leichtathleten, Handballspielern und Boxern ab und riefen die Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen ins Leben.

Zunächst spielten die Leverkusener nur in der 3. und 4. Liga, bis ihnen 1936 der Aufstieg in die 2. Liga West gelang. In den 50er Jahren gehörte Bayer Leverkusen der Oberliga West an. Nach Gründung der Bundesliga, im Jahr 1963, spielten die Leverkusener in der Regionalliga West, die damals zweithöchste deutsche Spielklasse. Dort wurden sie 1968 erstmals Regionalliga-Meister. 1973 musste der Verein jedoch absteigen.

1976 gelang der Aufstieg in die mittlerweile ins Leben gerufene 2. Bundesliga Nord. 1979 folgte schließlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Zu Beginn der 80er Jahre kämpften die Leverkusener dort vor allem gegen den Abstieg. 1984 taten sich die beiden, 1928 getrennten, Bayer-Sportvereine wieder zusammen und der Club erhielt den Vereinsnamen TSV Bayer 04 Leverkusen e.V. Mit der Verpflichtung von Trainer Erich Ribbeck erhielt die Mannschaft von Bayer Leverkusen einen deutlichen Leistungsschub und konnte sich im oberen Tabellendrittel der Bundesliga festsetzen.

1988 gelang den Leverkusenern durch ein 6:5 Sieg nach Elfmeterschießen über den spanischen Club Espanyol Barcelona der Gewinn des UEFA-Cups und damit der größte Erfolg der Vereinshistorie. Nachdem Erich Ribbeck den Verein verlassen hatte, wurde Reiner Calmund Manager von Bayer Leverkusen, der den Club nachhaltig prägte. 1993 gelang es Bayer Leverkusen erstmals den DFB-Pokal durch einen 1:0 Erfolg über die Amateure von Hertha BSC Berlin zu holen.

Die Mannschaft konnte sich in der Spitzengruppe der Bundesliga etablieren und wurde in den Jahren 1997, 1999, 2000 und 2002 Vizemeister. Der Meistertitel blieb der Mannschaft jedoch bis heute verwehrt. 2002 erreichte Bayer auch das Finale der Champions-League, unterlag dort jedoch Real Madrid mit 1:2. Nach sportlich wechselvollen Jahren erreichte Bayer Leverkusen in der Saison 2008/09 wieder das Finale des DFB-Pokals, musste sich jedoch im Berliner Olympiastadion der Mannschaft von Werder Bremen mit 0:1 geschlagen geben.

Aktuell drehen sich die Themen bei Bayer 04 Leverkusen um den Trainer Bruno Labbadia, der den Verein wohl in Richtung HSV verlassen möchte. Außerdem um die Frage ob Torjäger Patrick Helmes zum VfB Stuttgart wechselt oder weiter für Leverkusen auf Torejagd geht.

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FC Schalke 04 – Historie, Titel und Erfolge

4. Juni 2009

Der Gelsenkirchener Fußballclub FC Schalke 04 wurde am 4. Mai 1904 unter dem Namen Westfalia Schalke gegründet. Schnell fand der Verein aus Hobbyspielern regen Zulauf an Mitgliedern. 1909 erfolgte die Eintragung des Clubs in das Gelsenkirchener Vereinsregister, die aus Westfalia Schalke einen offziellen Fußballverein machte. Da viele der Schalker Spieler aus dem Bergmannsmillieu kamen, erhielten sie den Beinamen „Knappen“.

Nach dem 1. Weltkrieg erfolgte der Zusammenschluss mit dem Schalker Turnverein 1877. 1924 spalteten sich jedoch die Fußballer vom Turnverein wieder ab und nannten sich von nun an Fußballclub Schalke 04 e.V. 1925 holten die Knappen ihren ersten Titel mit dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft der Kreisliga. 1926 folgte der Aufstieg in die Gauliga Ruhr, in der sie 1927 Meister wurden. Nach mehreren Bezirksmeisterschaftstiteln holten die Gelsenkirchener 1930 auch erstmals die Westdeutsche Meisterschaft, die sie erneut 1932 und 33 gewannen.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland im Jahre 1933, spielte Schalke 04 bis 1945 in der Gauliga Westfalen und erlebte seine erfolgreichste Zeit. 1934 holten die Knappen mit einem 2:1 Sieg über den 1. FC Nürnberg erstmals den deutschen Meistertitel. Weitere Titel folgten 1935, 1937, 1939, 1940 und 1942.

Nach Ende des 2. Weltkrieges spielte der FC Schalke 04 in der Oberliga West, die der Verein 1951 gewann. 1958 holten die Gelsenkirchener mit einem 3:0 Sieg über den Hamburger SV ihren bislang letzten deutschen Meistertitel. 1963 gehörte Schalke 04 zu den Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga. 1972 gewann der Verein mit einem 5:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern zum ersten mal den DFB-Pokal. 1981 musste der Club jedoch nach einer miserablen Saison in die 2. Bundesliga absteigen.

Nach schwierigen Jahren, in denen der FC Schalke erneut absteigen musste, konnte sich die Mannschaft ab 1991 wieder in der 1. Bundesliga etablieren. 1997 konnten die Schalker nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Inter Mailand den UEFA-Pokal gewinnen und somit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern. 2001 und 2002 wurde Schalke 04 erneut Deutscher Pokalsieger. Außerdem wurden die Gelsenkirchener 2005 und 2007 Vizemeister.

Nach einer unbefriedigenden Saison 2008/09, in der es nur zu Platz 8 reichte, wurde Trainer Fred Rutten entlassen ebenso wie Manager Andreas Müller. Neuer Schalker Trainer und Manager ab Juli 2009 wird Meistertrainer Felix Magath. Zudem dürfte die Planung des zukünftigen Kaders schwierig werden. Aktuell ist der deutsche Rekordmeister Bayern München heftig an der Verpflichtung des Schalker Keeper Manuel Neuer interessiert.

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AC Mailand – Historie, Titel und Erfolge

3. Juni 2009

Der AC Mailand hat nominell gesehen immer noch einen der stärksten Kader in Europa. Kaka, Ronaldinho, Shevchenko, Seedorf, Pirlo und Beckham (seit Januar) – um nur ein paar hochkarätige Namen zu nennen – spielen in den Reihen des traditionsreichen italienischen Vereines. Dennoch belegte er in dieser Spielzeit in der Serie A nur den dritten Platz (hinter dem Meister und Erzfeind Inter Mailand und Juventus Turin). Im italienischen Pokal ist der Club bereits im Achtelfinale ausgeschieden (gegen Lazio Rom (n.V. 1:2)). Im UEFA-Cup, wo der Verein wegen der letztjährigen verpassten Champions-League-Qualifikation spielte, scheiterte er als haushoher Titel-Favorit bereits in der Zwischenrunde (gegen Werder Bremen (1:1; 2:2)).

Der fußballerische Werdegang der Rossoneri, wie der AC Mailand aufgrund seiner rot-schwarzen Trikots auch genannt wird, war auch in der Vergangenheit oft steinig – aber auch sehr erfolgreich. Nachdem der AC Mailand (offiziell Associazione Calcio Milan) am 16. Dezember 1899 als Mailänder Fußball- und Cricketklub von einer Gruppe ausgewanderter englischer Geschäftsleute gegründet wurde, gewann er bereits 17 Monate später seinen ersten Meisterschaftstitel. 1908 spaltete sich der Verein nach zwei weiteren gewonnenen Meisterschaften auf, wodurch der innerstädtische Erzfeind Inter Mailand entstand.

Es folgte eine lange Zeit ohne Titel. Erst in der Spielzeit 1950/51 konnte die italienische Meisterschaft erneut gewonnen werden. Bis Ende der 70er Jahre etablierte sich der AC Mailand als Spitzenmannschaft in Italien und Europa. Es wurden weitere 6 Meisterschaften gewonnen, 4 Mal der italienische Pokal, 2 Mal der Europapokal der Landesmeister und Europapokal der Pokalsieger als auch ein Mal der Weltpokal.

1980 endete die Erfolgsgeschichte des AC Mailand abrupt, da man aufgrund illegaler Wettgeschäfte in die Serie B zwangsabsteigen musste. Als Mitte der 80er Jahre der Medientycoon Silvio Berlusconi den Vorsitz übernahm, kamen die großen Erfolge zurück. Bis 2007 hatte der AC Mailand 17 Meisterschaften, 5 mal den italienischen Pokal, 7 mal die Champions League und 4 Mal den Weltpokal gewonnen. Beim Wettskandal im Mai 2006, worin auch der AC verwickelt war, kam der Verein glimpflich mit einem wenig folgenschweren Punkteabzug davon.

Obwohl der Kader des AC Mailand weiterhin bärenstark ist, waren die beiden letzten Saisons mehr als enttäuschend. Jetzt verlässt der Erfolgstrainer Carlo Ancelotti den Verein Richtung FC Chelsea. Mit Leonardo steht sein Nachfolger bereits fest, der im Gegensatz zu Ancelotti als Trainer ein absolut unbeschriebenes Blatt ist. Es bleibt also abzuwarten, wohin der weitere Weg des AC Mailand führen wird.

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FC Arsenal – Historie, Titel und Erfolge

3. Juni 2009

Der FC Arsenal London gehört seit Jahren zu den besten Fußballvereinen in England und Europa. Er zeichnet sich in den letzten Jahren besonders durch eine im Schnitt sehr junge Mannschaft aus, die schnellen und spielstarken Fussball spielen. Der Erfolgstrainer Arsène Wenger setzt auf die Jugend und führte in der Saison 2008/09 das jüngste Team der Champions League Geschichte ins Halbfinale.

Arsène Wenger ist seit 1996 Trainer des FC Arsenal London, er sorgte dafür, dass überwiegend junge Spieler in den Verein geholt und integriert werden. Sein System funktioniert hervorragend und brachte Arsenal bisher drei Meistertitel, fünf mal den FA Cup und den Finaleinzug in die UEFA Champions League 2006, das mit einer 1:2 Niederlage zu Gunsten des FC Barcelona ausfiel. In der Spielzeit 2003/04 gelang unter Wenger das zweite Double und verlor dabei keines seiner Meisterschaftsspiele. Arsène Wenger hat neben dem Erfolg seiner Mannschaft auch bei der Gestaltung der neuen Spielstätte des FCA beigetragen, dem Emirates Stadium, welches 2006 das Highbury abgelöst hat.

Gegründet wurde der FC Arsenal im Jahre 1886 von Arbeitern des Bezirks Woolwich. Der Verein hat seit seiner Gründung einige Tiefen überstehen müssen, um neben Manchester United, dem FC Liverpool und dem FC Chelsea zu den besten Fußballvereinen in England zu avancieren. So führten mehrere Umstände dazu, dass dem Verein zu Begin der 1900er Jahre fast der Bankrott drohte. Dieser wurde jedoch vom Geschäftsmann Sir Henry Norris abgewendet, indem er den Verein aufkaufte. Die Veränderungen im Verein wurden auch anhand mehrerer Umbenennungen ersichtlich. So war der heutige FC Arsenal im Jahr seiner Gründung 1886 als Dial Square Football Club bekannt, im folgendem Jahr hieß er Royal Arsenal Football Club. Ab dem Jahr 1891, als der Verein in den Profifußball einstieg, wurde er schließlich in Woolwich Arsenal Football Club umbenannt. Der Name FC Arsenal wurde 1913 eingeführt.

In den ersten Jahren im Profifußball konnte Arsenal keine großen Erfolge erzielen, bis auf einige Finalteilnahmen im FA Cup. Der Verein schaffte es aus der Mittelmäßigkeit unter dem Trainer Herbert Chapman, er leitete eine neue Ära in der Geschichte des Vereines ein. Chapman führte neue und modernere Trainingstechniken ein und setzte auf die physiotherapeutische Behandlung der Spieler - diese heute selbstverständliche Betreuung war damals eine absolute Neuerung. Seine Methoden fanden Anklang und brachten dem FC Arsenal zwischen 1930 und 1934 vier Trophäen in zwei Wettbewerben ein (FA Cup 1930, Landesmeister 1931/33/34).

Insgesamt konnte der FC Arsenal bis heute 13 Meisterschaften, 10 FA Cup Siege, 2 Ligapokale und einen Europapokal (1994) feiern.

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Werder Bremen – Historie, Titel und Erfolge

2. Juni 2009

Der Fußballclub Werder Bremen zählt zu den erfolgreichsten Mannschaften der Deutschen Fußball Bundesliga. Bereits vier mal gelang es dem Verein, die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Weiterhin ist Werder Bremen sechsmaliger DFB-Pokalsieger. In den Jahren 1988, 1990 und 2007 erreichte die Mannschaft das Halbfinale des UEFA Cups. Den Europapokal der Pokalsieger konnte Werder Bremen im Jahre 1992 für sich entscheiden. In der ewigen Tabelle der Bundesliga behauptet sich die Mannschaft hinter dem FC Bayern München auf Platz 2.

Der Sportverein wurde als Fußballverein Werder 1899 gegründet. Der Vereinsname lässt sich auf den Bremer Stadtwerder, eine Flussinsel in der Neustadt zurückführen, wo die ersten Spiele ausgetragen wurden. Bereits 1903 waren die drei Mannschaften in allen Spielklassen erfolgreich und erkämpften den Bremer Meistertitel. War die Mitgliedschaft bislang nur Männern vorbehalten, durften ab 1919 auch Frauen aufgenommen werden. Ein Jahr später wurde der bereits mehr als 1000 Mitglieder zählende Verein in Sportverein Werder Bremen von 1899 umbenannt.

Ab 1921 war Werder Bremen in der Westkreisliga, der damaligen höchsten Spielklasse, vertreten. Seit 1930 dient das Weserstadion als Spielstätte. 1946 erhält der Sportverein den offiziellen Namen SV Werder Bremen. Mit der Verpflichtung von Otto Rehhagel als Trainer begann Anfang der 1980er Jahre die Glanzzeit des Vereins. Zwischen 1982 und 1987 erreichte Werder Bremen stets den UEFA-Pokal. Als Otto Rehhagel nach 14 Trainerjahren 1995 den Verein verlässt, folgen häufige Trainerwechsel und Platzierungen im Mittelfeld. Anschluss an den Spitzenfußball konnte mit der Verpflichtung des jetzigen Trainers, Thomas Schaaf, wieder hergestellt werden.

Die Spielzeit 2008/2009 brachte Werder Bremen einen zehnten Tabellenplatz. Nach dem Ausscheiden in der Champions League erreicht die Mannschaft den UEFA-Cup und muss sich erst im Finale gegen Schachtjor Donezk mit 1:2 geschlagen geben. Im Endpsiel des DFB-Pokals hingegen konnte sich Werder Bremen mit 1:0 gegen Bayer Leverkusen durchsetzen und den DFB-Pokal gewinnen. Somit ist die Mannschaft in der Spielzeit 2009/10 für die UEFA Europa League qualifiziert.

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FC Liverpool – Historie, Titel und Erfolge

1. Juni 2009

Der FC Liverpool wurde 1892 aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen dem Eigentümer des Geländes an der Anfield Road, John Houlding, und dem FC Everton gegründet. Zu Beginn der englischen Liga im Jahr 1888 hatte der Verein das Gelände von Houlding gepachtet. Mit steigender Popularität des Fußballs in England und ersten Erfolgen von Everton verlangte Houlding 1892 eine höhere Pacht. Als der FC Everton daraufhin in der Nähe ein anderes Grundstück kaufte, um dort seine Spiele auszutragen, gründete Houlding den FC Liverpool.

Zunächst spielte die Mannschaft, überwiegend Schotten, in blauweißen Trikots - 1894 wechselte man zu roter Sportkleidung, die auch den Zusatznamen „Die Roten“ bzw. “Reds” für den FC Liverpool prägte.

Durch einen sportlichen Kraftakt erreichte der FC Liverpool innerhalb von zwei Jahren den Aufstieg in die erste Liga und traf erstmals auf den Lokalrivalen FC Everton. Die Saison endete jedoch mit dem Abstieg, Everton wurde Vizemeister. Der Wiederaufstieg gelang bereits im folgenden Jahr und 1901 wurde Liverpool das erste Mal englischer Meister. Nach weiterem Abstieg und Wiederaufstieg folgte im Jahr 1906 der zweite Meistertitel. Auch in den Nachkriegsjahren des 1.Weltkrieges blieb der FC Liverpool relativ erfolgreich und erreichte zweimal Platz vier, bevor er 1922 und 1923 erneut die britische Meisterschaft gewann.

Nach dem 2.Weltkrieg folgte die fünfte Meisterschaft sowie ein erneuter Abstieg und Wiederaufstieg. Weitere zwei Jahre später 1962, wurde der FC Liverpool erneut Meister. Seit 1962 ist der Club überaus erfolgreich, beendete selten die Saison schlechter als auf Platz fünf und holte zwölf weitere britische Meistertitel sowie viele internationale oder europäische Erfolge. Der Verein gewann sieben Mal den FA Cup und ebenso oft den Ligapokal. Er holte dreimal den UEFA-Pokal und siegte fünfmal beim Europapokal der Landesmeister bzw. in der UEFA Champions League.

Mit 18 Meistertiteln ist Liverpool heute gemeinsam mit Manchester United englischer Rekordmeister und die erfolgreichste britische Männer-Fußballmannschaft.

Auch heute noch trägt der FC Liverpool seine Spiele im Stadion an der Anfield Road aus. Ein Stadionneubau ist schon länger geplant, wurde aus finanziellen Gründen jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben. Nachdem die Amerikaner Hicks und Gillett den Club im Jahr 2007 kauften, gibt es finanzielle Schwierigkeiten aufgrund der Rückzahlung bzw. Refinanzierung der Kredite. Liverpool hat den Rückhalt vieler und loyaler Fans, die nach wie vor zum Club stehen. Die Erfolge geben ihnen recht: Die aktuelle Saison 2008/09 beendete der FC Liverpool als Tabellenzweiter und mit acht Spielen ohne Niederlage. Er verfügt über Weltklassespieler wie Steven Gerrad und Fernando Torres, der gerade für fünf weitere Jahre verpflichtet wurde. Torres wurde 2008 bei der Wahl zum Weltfussballer des Jahres hinter Cristiano Ronaldo von Manchester United und Lionel Messi vom FC Barcelona Dritter.

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FC Chelsea – Historie, Titel und Erfolge

30. Mai 2009

Der englische Fußballclub FC Chelsea London wurde im März 1905 gegründet. Initiatoren waren die Brüder Henry Augustus und Joseph Mears, die 1896 ein Grundstück im Londoner Stadtteil Fulham gekauft hatten, um dort Fußballspiele auszutragen. Da bereits viele andere Namen für den Verein vergeben waren, wählte man den Vereinsnamen Chelsea Football Club. Chelsea startete 1905 in der Second Division der englischen Football League. 1907 schaffte Chelsea den Aufstieg in die First Division, was dem Club im Laufe der Zeit mehr Fans verschaffte.

Seinen ersten großen Erfolg erreichte der Londoner Club erst in den 50ern. Nach Jahren des sportlichen Mittelmaßes holte der FC Chelsea in der Saison 1954/55 erstmals die englische Meisterschaft. Danach folgten jedoch weitere Jahre im Mittelfeld der Liga. Es sollte bis 1970 dauern, bis es wieder zu einem großen Erfolg reichte und der FC Chelsea durch einen 2:1 Sieg über Leeds United den englischen FA-Pokal holte. Ein Jahr später 1971 folgte der bis dahin größte Erfolg: Mit einem 2:1 über Real Madrid holte der Londoner Club den Pokal der Pokalsieger nach England.

Nach diesen Titeln folgte jedoch eine lange Durststrecke für den FC Chelsea, die den Club in eine tiefe Krise und in die Zweitklassigkeit führte. Erst in den 80er Jahren konnte sich der Verein wieder stabilisieren und kehrte in die 1. Liga zurück. 1998 gelang es den Londonern erneut den Pokal der Pokalsieger sowie den UEFA-Supercup und den englischen Ligapokal zu gewinnen.

2003 erhielt der FC Chelsea einen weiteren Schub, als er von dem russischen Milliardär Roman Abramowitsch erworben wurde, was den Einkauf zahlreicher namhafter Spieler ermöglichte. 2005 und 2006 wurde Chelsea unter Trainer Jose Mourino, erstmals seit 50 Jahren, wieder englischer Meister. 2007 holte der Londoner Club seine bislang letzten Titel: Den englischen Pokal und den Ligapokal. Nach der Entlassung von Jose Mourino 2007, folgte die kurze Zeit von Avram Grant, der ein Jahr später von dem brasilianischen Erfolgstrainer Luiz Felipe Scolari ersetzt wurde. Doch nach gutem Start in die Saison, fiel die Mannschaft ins Mittelmaß zurück. Infolge der unbefriedigenden Leistungen wurde Scolari im Februar 2009 entlassen.

Neuer Trainer wurde der Holländer Guus Hiddink, der nebenbei auch die russische Nationalmannschaft trainiert. Unter Hiddink erreichte die Mannschaft um Michael Ballack das Halbfinale der Champions League, musste sich dort jedoch dem späteren Champions League-Gewinner FC Barcelona geschlagen geben.

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VfL Wolfsburg – Historie, Titel und Erfolge

28. Mai 2009

Vom Provinzclub bis zum Deutschen Meister 2008/09 – das war ein langer Weg, den der VfL Wolfsburg zurücklegen musste. Noch vor genau 20 Jahren kämpfte der 1945 gegründete Verein vor nur 700 Fans um die Deutsche Amateurmeisterschaft. Das 1:1 gegen den 1. FC Schweinfurt bedeutete damals das Aus. Erst 1997 gelang dem Verein der Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga.

Dabei fing alles so gut an - Bereits ein Jahr nach der Gründung schafft es der VfL Wolfsburg, den Meistertitel der 1. Kreisklasse zu holen, den die Mannschaft auch im Folgejahr verteidigen konnte. 1954 dann gelingt dem Nordclub sein bislang größter Erfolg. Nach einem 2:1 Sieg im letzten Aufstiegsspiel gegen den Heider SV ist der Schritt in die Oberliga Nord besiegelt. Als 1974 die 2. Bundesliga gegründet wird, ist der VfL Wolfsburg von Anfang an dabei. Doch noch in der gleichen Saison verliert der Club den Abstiegskampf.

Von nun an kämpfen die Wolfsburger immer wieder um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga. 1995 scheint es mit dem Verein endlich aufwärts zu gehen: Siggi Reich schießt den VFL durch das 1:0 gegen den 1. FC Köln ins Halbfinale des DFB-Pokals. Unter Willi Reimann steigt die Mannschaft schließlich 1997 in die 1. Bundesliga auf, doch am Ende der Saison befindet sich der VfL wieder im bitteren Abstiegskampf. Reimann bittet um eine vorzeitige Entlassung aus seinem Vertrag. Wolfgang Wolf wird neuer Trainer. Unter seiner Führung etabliert sich der VfL Wolfsburg in der 1. Bundesliga.

Auch unter dem neuen Trainer Jürgen Röber, der 2003 Wolf ablöst, schafft der VfL immer wieder den Klassenerhalt. Nach ihm versuchen noch Holger Fach (2005) und Klaus Augenthaler (2005 – 2007) die Mannschaft aus dem Mittelfeld an die Spitze zu bringen. Doch erst unter Felix Magath, der seit 2007 beim VFL unter Vertrag stand, holt die Mannschaft 2009 durch eine furiose Rückrunde die begehrte Meisterschale nach Wolfsburg.

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