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Archiv für die Kategorie ‘Fussballvereine’

Borussia Dortmund - Historie, Titel und Erfolge

8. November 2009

Der Fußballverein Borussia Dortmund hat viele Namen: Die Kurzbezeichnung “BVB 09” oder aufgrund ihrer Trikotfarbe “die Schwarzgelben“, sind nur einige von ihnen. Doch der offizielle Name des Vereins lautet “Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund”, was viele nicht wissen.

Am 19.12.1909 wurde der BVB gegründet. Eine katholische Jugendorganisation wurde kurze Zeit davor in einer Dortmunder Gemeinde gegründet, um die vielen Immigranten, oft mit protestantischem Glauben, besser in den Ort zu integrieren. Die Mitglieder dieser Organisation waren oft junge Arbeiter, die sich ihren Ausgleich im Fußballsport suchten und nicht im Glauben. So geschah es, dass sich einige Mitlglieder zu einem Sportverein zusammen taten und der BVB wurde gegründet.

Das erste Spiel des Dortmunder Vereins fand am 15.01.1911 gegen den VfB Dortmund statt, welches der BVB mit 9:3 gewann. Zu diesem Zeitpunkt sprach man noch nicht von den “Schwarzgelben”, denn die derzeitigen Trikots bestanden aus einer schwarzen Hose, einem blau-weiß gestreiften Hemd mit einer roten Schärpe.
Im September des selben Jahres gewann der BVB sein es Meisterschaftsspiel mit 1:0 gegen den Fußballverein in Rauxel.

1911/1912 startete Borussia Dortmund in der untersten Spielklasse, der C-Liga und gewann am Ende der Saison und der Aufstieg in die B-Liga war gesichert. In der folgenden Saison belegten sie den dritten Platz. Dann 1913/1914 holten die Schwarzgelben, so wurden sie ab jetzt genannt, da die Trikots nun die bekannten gelb-schwarzen Farben bekamen, den ersten Platz in der B-Klasse. Somit war auch der Aufstieg in die A-Klasse geschafft.

Ab 1921 spielten der BVB in der Kreisliga mit und dann ab 1925 schon in der Bezirksklasse. Der erste Trainer der Borussen war Fritz Thelen, der den BVB bis in die höchste Klasse brachte. Nach dem Zweiten Weltkrieg erzielte der BVB seinen bisher größten Erfolg gegen den starken FC Schalke und gewann die Westfalenmeisterschaft. Nach einigen Erfolgen und Niederlagen wurde der Verein nun zum ersten Mal deutscher Meister (1955/1956) und auch in der darauf folgenden Saison. In den weiteren Jahren mischte der Borussia Dortmund oben mit in der Fußball-Bundesliga und spielte um den Europapokal. In den 70ern sowie in den 80ern waren die keine erwähnendswerten Erfolge zu verzeichnen. Auch finanziell ging es dem Verein nicht sehr gut.

Dann 1989 erzielte der BVB nach 23 Jahren wieder einen ersten Sieg, den DFB-Pokal. 1993 gewann er außerdem den UEFA-Pokal und in den Jahren darauf zweimal die Fußball-Bundesliga. 1997 gewann Borussia dann die Champions League. Bergab ging es aber wieder nach 1999/2000 als der Verein in die zweite Bundesliga abrutschte. Einige Hochs und Tief sind weiterhin zu verzeichnen, jedoch keine einziger Titel bis heute.

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1. FSV Mainz 05 - Historie, Titel und Erfolge

8. November 2009

Der 1. FSV Mainz 05 wurde am 16. März 1905 als 1. Mainzer Fußballclub Hassia 05 gegründet und sich in den ersten Jahren seiner Historie durch Fusionen mehrere Male umbenannt. Seit 1945 trägt er, bedingt durch eine Zwangsauflösung und die anschließende Neugründung, nun den aktuellen Namen.

Von 1920 bis 1933 konnte der Verein durch den viermaligen Gewinn der Hessenmeisterschaft (Mainz gehörte von 1816 bis 1945 zu Hessen) und die damit verbundene Teilnahme an der Endrunde zur Süddeutschen Meisterschaft erstmals überregional auf sich aufmerksam machen. In der NS-Zeit war der Club bei den Machthabern nicht wohlgelitten, da sich viele Vereinsmitglieder zum Judentum bekannten; 1933 schließlich folgte die Gleichschaltung durch die Nazis und eine Zusammenlegung mit einem kleinen, ebenfalls ortsansässigen Mainzer Fußballvereins zum Reichsbahn SV Mainz 05. Mit dem Kriegsende erfolgten Auflösung und anschließende Neugründung.

In der Oberliga Südwest 1946 etablierten sich die „Nullfünfer“, wurden allerdings in der ersten Saison Letzter. Doch es ging bergauf, und bis zur Gründung der Bundesliga 1963 spielte Mainz eine gute Rolle in der Oberliga. 1963 schaffte es Mainz nicht, in die Bundesliga aufgenommen zu werden, spielte in den folgenden Jahren in der Regionalliga Südwest aber eine bedeutende Rolle und verpasste den Aufstieg mehrere Male nur knapp. 1974 hatte sich der Club für die neugegründete eingleisige zweite Bundesliga qualifiziert, verzichtete jedoch aus finanziellen Gründen freiwillig auf eine Teilnahme und spielte bis zum Zweitligaaufstieg 1988 in der dritten Liga.

Bis 2001 kämpfte man in der zweiten Liga dann permanent gegen den Abstieg; erst, als im Frühjahr 2001 Jürgen Klopp zum Trainer ernannt wurde, legte Mainz 05 das Stigma des ewigen Abstiegskandidaten allmählich ab, bis 2004 sogar der erste Aufstieg in die Bundesliga gelang. Nachdem Mainz die Klasse zwei Jahre halten konnte, stieg der Club wieder ab. 2009 gelang dem Klopp-Nachfolger Jörn Andersen der Wiederaufstieg, allerdings wurde er noch vor Beginn der Saison 2009/10 entlassen. Aktueller Trainer ist Thomas Tuchel, der mit dem FSV einen furiosen Saisonstart hingelegt hat.

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TSG 1899 Hoffenheim - Historie, Titel und Erfolge

6. November 2009

Die TSG 1899 Hoffenheim, die ein Sportverein aus dem Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim ist, hat in den letzten gut zwanzig Jahren wie kein anderer Verein deutsche Fußballgeschichte geschrieben. Doch bevor der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp, der der Hauptverantwortliche für dieses deutsche Fußballmärchen ist, mit seiner Vereins-Förderung anfing, war die TSG nichts anderes als ein kleiner Provinzverein.

Die 1899 gegründete TSG war in ihren Anfängen fast ausschließlich ein reiner Turnverein, wobei im Zuge des 1. Weltkrieges das Vereinsleben jedoch nahezu erlosch. In den 1920er-Jahren gliederte sich der Turnverein nach Sportarten auf, nachdem ein Fusionsversuch mit dem örtlichen Fußballverein Hoffenheim scheiterte. Während des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges stand das Vereinsleben wie bei allen anderen Vereinen auch unter dem Schlagwort “Gleichschaltung”. Nach dem Ende des Krieges klappte schließlich die Fusion des Turnvereines und des Fußballvereines.

Bis zu den 1970-Jahren gehörte die TSG 1899 Hoffenheim nahezu ausschließlich der Kreisklasse an. Nach der Reform der Spielklassen im Jahre 1978 und der damit verbundenen Einführung der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg pendelte die TSG bis Ende der 80er Jahre zwischen Kreis- und Bezirksliga. 1989 stieg als Mäzen Dietmar Hopp in den Verein ein und fortan begann der große Aufstieg heraus aus der Bedeutungslosigkeit: 1991 erfolgte der Aufstieg in die Bezirksliga, im Folgejahr der Aufstieg in die Landesliga, der die TSG bis 1995 angehörte. 1996 stieg die TSG in die Verbandsliga Baden auf, 2000 in die Oberliga, wobei sogleich der Aufstieg in die Regionalliga gelang.

Den Amateurfußball verließ die TSG Hoffenheim 1899 im Jahre 2007, nachdem Ralf Rangnick als neuer Trainer die Mannschaft übernommen hatte, und der Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft wurde. Mit der Verpflichtung von Ralf Rangnick und einer damit verbundenen stetig weiteren Verbesserung des Kaders durch Top-Neuverpflichtungen als auch einer Professionalisierung des gesamten Vereines waren die Weichen endgültig auf Erfolg gestellt: Als 2.-Liga-Neugling schaffte man auf Anhieb den Durchmarsch von der Regionalliga in die 1. Liga, wo dann sogleich der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gelang: Die TSG 1899 Hoffenheim wurde Herbstmeister - und in der Abschlusstabelle 7.

Seit 2009 spielt die TSG nun in ihrem neuen Hoffenheim Stadion, der Rhein-Neckar-Arena, vor 30.000 Zuschauern, wodurch der endgültigen Etablierung der Mannschaft in der Bundesliga nichts mehr im Wege steht. Dass jedoch bereits jetzt oder in den nächsten Jahre wesentlich mehr möglich sein kann als dies, d.h. dass die TSG um den Meister-Titel mitspielt, ist augrund der Qualität der Mannschaft, des Trainers und des sportlichen Umfelds mehr als wahrscheinlich - und die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Vereins würde somit eine völlig neue Stufe erreichen, was den Absatz des Hoffenheim Trikot weiter ankurbeln dürfte.

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Galatasaray Istanbul - Historie, Titel und Erfolge

2. Juli 2009

Der Sportklub Galatasaray Istanbul ist einer der bekanntesten türkischen Sportvereine der Welt und hat seinen Sitz in Istanbul. Gegründet wurde der Verein 1905 von Studenten des Galatasaray-Gymnasiums, die vom bisherigen losen Ballspiel der Türken sehr enttäuscht waren. Die Studenten beschlossen daraufhin, eine eigene Fußballmannschaft zu gründen, die jedoch zunächst inoffiziell blieb. Offiziell registriert wurde der Verein 1912, als eine entsprechende Richtlinie dies ermöglichte.

Heute hat der Sportverein fast 15.000 Mitglieder und bietet diesen neben der berühmten Fußballmannschaft auch Sportarten wie zum Beispiel Volleyball, Pferdesport, Leichtathletik oder Judo. Auch viele Bildungseinrichtungen wie Kindergärten oder Universitäten und Fußballschulen werden vom Sportklub unterstützt.

Die Mannschaft von Galatasaray Istanbul ist das erfolgreichste Fussballteam in der Türkei. Bisher konnte sie 17 mal den türkischen Meistertitel erringen, dazu kommen 14 Pokalsiege. Damit ist sie sogar erfolgreicher als der große Konkurrent Fenerbahçe Istanbul, der zwar auch 17 mal türkischer Meister werden konnte, den türkischen Pokal jedoch nur vier mal errungen hat.

Dieser Konkurrenzkampf ist eines der größten Derbys der Welt und wird oft als Interkontinentales Derby bezeichnet. Der Sitz von Galatasaray ist in einem europäischen Stadtteil Istanbuls, Fenerbahçe hingegen sitzt in einem asiatischen Stadtteil. Bisher konnte der Konkurrent Fenerbahçe mehr Siege erringen. Die Gründe für diese jahrelange Feindschaft der beiden Mannschaften sind nicht bekannt.

Auch international konnte Galatasaray Istanbul bereits einige Erfolge verzeichnen. So konnte die Mannschaft bereits vier mal ins Viertelfinale und sogar zwei mal ins Halbfinale der UEFA Champions League einziehen. In der Saison 1999/2000 gelang der Mannschaft schließlich als bisher einziger türkischer Fußballmannschaft überhaupt der Sieg des Europapokals. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen konnte sich Galatasaray gegen den FC Arsenal durchsetzen.

Die Saison 2008/09 lief für den türkischen Rekordmeister eher schlecht. Nach dem Sieg des Meistertitels in der Vorjahressaison konnte Galatasaray nur Platz 5 der Tabelle erreichen. Eine Konsequenz der schlechten Ergebnisse war die Entlassung des Trainers Michael Skibbe, nachdem die Mannschaft im Februar eine blamable 2:5-Niederlage gegen einen Abstiegskandidaten hinnehmen musste. Nachfolger von Skibbe wurde daraufhin Bülent Korkmaz, ein ehemaliger Verteidiger der Mannschaft. Am 4. Juni gab Korkmaz jedoch seinen Rücktritt bekannt. Ersatz wird für die Saison 2009/10 der Niederländer Frank Rijkaard, der bis 2008 beim FC Barcelona angestellt war.

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Fenerbahce Istanbul - Historie, Titel und Erfolge

2. Juli 2009

Der türkische Sportverein Fenerbahçe Istanbul ist einer der mitgliedsstärksten Sportvereine weltweit und wurde 1907 in Istanbul gegründet. Bekannt ist der Verein vor allem für seine erfolgreiche Fußballmannschaft, aber auch andere Sportarten wie zum Beispiel Basketball, Leichtathletik, Rudern oder Schwimmen haben ihren Platz im Sportverein.

In der Türkei zählt Fenerbahçe Istanbul zu den erfolgreichsten Fußballclubs der Liga. Genau wie der größte Konkurrent Galatasaray Istanbul hat Fenerbahçe bereits 17 nationale Meisterschaften gewonnen und ist damit türkischer Rekordmeister. Den türkischen Pokal gewann die Mannschaft vier mal. International konnte die Mannschaft mit dem Einzug ins Viertelfinale der UEFA Champions League in der Saison 2007/08 seinen bisher größten Erfolg verbuchen.

Die Gründung des Vereins fand 1907 im Geheimen statt, da der Sultan, Abdulhamit II., sowohl das Spiel selbst als auch die Gründung von Fußballvereinen untersagt hatte. Das Gründungsmitglied Nurizade Ziya Songülen wurde zum ersten Präsidenten des Vereins gewählt. Nach einer Gesetzesänderung im Jahr 1908 mussten sich im Land alle Vereine registrieren lassen, was Fenerbahçe als erster Verein der Türkei tat.

Bereits zwei Jahre nach der Gründung stieg die Fußballmannschaft in die Istanbuler Liga ein und gewannen in der Saison 1912/13 ihre erste Meisterschaft. Als 1959 schließlich die türkische Liga vom Fußballverband gegründet wurde, wurde Fenerbahçe Mitglied dieser Liga und ist es bis heute ununterbrochen. Die »Turkcell Süper Lig«, wie die Liga seit 2005 offiziell heißt, ist die höchste Spielklasse der Türkei, in ihr spielen die besten 18 Mannschaften um die türkische Meisterschaft.

Die erste Meisterschaft 1959 gewann Fenerbahçe Istanbul gegen den Erzrivalen Galatasaray Istanbul. Bevor diese Liga offiziell gegründet wurde, konnte der türkische Rekordmeister bereits neun nicht offizielle Meisterschaften zwischen 1933 und 1950 gewinnen.

Die Saison 2008/09 war für den Verein eher enttäuschend, verloren sie doch das Endspiel gegen den Stadtkonkurrenten Besiktas Istanbul, der damit die Meisterschaft gewann. Fenerbahçe hingegen musste sich in der 51. Spielzeit mit dem vierten Tabellenplatz zufrieden geben. Eine Konsequenz dieser schwachen Saison ist der Trainerwechsel: Luis Aragones, der erst 2008 zum Verein kam, muss seinen Trainerposten bereits ein Jahr vor dem eigentlichen Vertragsende verlassen. Ersetzt wird er ab 1. Juli 2009 durch Christoph Daum, der bereits von 2003 bis 2006 bei Fenerbahçe Istanbul als Trainer arbeitete.

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PSV Eindhoven – Historie, Titel und Erfolge

2. Juli 2009

Die Vereinsgeschichte des niederländischen Spitzenclubs PSV Eindhoven begann im Jahr 1913 mit seiner Gründung als Werksverein des Elektronik-Konzerns Philips. Zunächst gehörte die Fußballabteilung nur zu einer Sparte von vielen, wurde aber mit der Zeit immer renommierter. Sportliche Heimstätte wurde das Philips-Stadion.

1929 gelang dem PSV Eindhoven erstmals der Gewinn der niederländischen Meisterschaft. Bis zum ersten Pokalsieg dauerte es etwas länger, aber im Jahr 1950 gewann der PSV zum ersten von bislang acht malen auch den niederländischen Pokal. In den 30er, 50er und 60er Jahren holte Eindhoven je einmal die Meisterschaft. Ab Mitte der 70er Jahre wurde der PSV endgültig zu einer festen Größe im niederländischen Fußball und gewann 1975, 1976 und 1978 den Meistertitel sowie 1974 und 1976 den niederländischen KNVB-Pokal.

Auch der erste große internationale Erfolg gelang den Niederländern: Mit einem 3:0-Sieg über den französischen Vertreter SC Bastia holte der PSV 1978 den UEFA-Cup nach Eindhoven. Danach dauerte es bis in die späten 80er Jahre, bis mit der Verpflichtung von Trainer Guus Hiddink ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Geschichte des Vereins aufgeschlagen wurde.

Mit prägenden Spielern wie Eric Gerets, Ronald Koeman, Hans van Breukelen, Wim Kieft und Sören Lerby gewann der PSV Eindhoven dreimal das Double aus Meisterschaft und Pokal und sorgte auch international für Furore: 1988 zog die Mannschaft in das Finale des Europapokals der Landesmeister ein und gewann durch ein dramatisches Elfmeterschießen, das 6:5 für den PSV endete, den größten Titel in der Vereinsgeschichte.

Nachdem Trainer Hiddink den Verein verlassen hatte, wurde der Engländer Bobby Robson sein Nachfolger, der zweimal mit dem PSV Meister wurde. International konnte die Mannschaft jedoch nicht mehr an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen.

2002 kehrte Guus Hiddink zum PSV Eindhoven zurück und wurde 2003 und 2005 erneut mit der Mannschaft niederländischer Meister. Als Hiddink 2005 die Mannschaft wieder verließ folgte ihm Ex-Spieler Ronald Koeman nach, der bis 2007 blieb. 2008 holte der PSV Eindhoven seinen bislang 21. nationalen Meistertitel. In der Saison 2008/09 wurde Huub Stevens Trainer des PSV. Nach einer durchwachsenen Saison trat Stevens bereits im Januar 2009 wieder zurück und die Eindhovener belegten zum Saisonende den für sie entäuschenden vierten Platz. Neuer Trainer für die kommende Saison wurde Ex-Schalke 04 Trainer Fred Rutten.

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Hamburger SV - Historie, Titel und Erfolge

28. Juni 2009

Die Vereinsgeschichte des Hamburger SV reicht zurück bis in das Jahr 1887, als der SC Germania von 1887 als reiner Sportverein gegründet wurde. Ab 1891 erhielt der Verein auch eine Fußballabteilung. Zur Gründung des Hamburger Sport-Vereins kam es dann im Juni 1919, als sich der SC Germania mit den beiden anderen Hamburger Vereinen Hamburger FC von 1888 und dem FC Falke 06 zusammenschloss. Noch im selben Jahr startete der neu gegründete Hamburger SV in der Hamburger Liga. Bereits zwei Jahre später holte der HSV seinen ersten Titel und wurde Norddeutscher Meister. Bis zur Gründung der Bundesliga gewann der Hamburger SV diesen Titel fünfundzwanzig mal.

1922 hätte sich der HSV bereits seinen ersten deutschen Meistertitel sichern können, doch aufgrund von sportpolitischen Querelen verzichtete der Verein auf die Meisterschaft. Ein Jahr später 1923 holten die Hamburger das Versäumnis nach und gewannen mit einem 3:0-Sieg über Union Oberschöneweide den ersten deutschen Meistertitel in der Vereinsgeschichte. 1928 gelang der Titelgewinn erneut. In den 30er und 40er Jahren spielte der HSV in der von den Nationalsozialisten gegründeten Gauliga Nordmark, wo er viermal Meister wurde.

Nach Kriegsende spielte der Hamburger SV ab 1947 in der Oberliga Nord, die er bis zur Gründung der Bundesliga dominierte. 1960 folgte nach langer Abstinenz wieder der Gewinn der deutschen Meisterschaft. Prägendster Spieler jener Jahre wurde Uwe Seeler, der dreimal zum Sportler des Jahres gekürt wurde. Ab 1963 gehörte der Hamburger SV zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga und gewann im selben Jahr auch erstmals den DFB-Vereinspokal.

In den folgenden Jahren konnte der HSV in der Liga nicht ganz vorne mitmischen. Dies änderte sich in der zweiten Hälfte der 70er Jahre. 1976 gewann der Verein erneut den DFB-Pokal. Ein Jahr später 1977 folgte der nächste Triumph: Durch einen 2:0-Sieg über den RSC Anderlecht holte die Mannschaft den Europapokal der Pokalsieger in die Hansestadt. 1979 und 1982 folgten zwei weitere deutsche Meistertitel.

1983 gelang dem HSV sein größter Erfolg: Der Gewinn des Europapokals der Landesmeister durch ein 1:0 über den italienischen Meister Juventus Turin. Im selben Jahr holte der Verein auch seinen bislang letzten deutschen Meistertitel. 1987 folgte mit dem dritten Gewinn des DFB-Pokals der bisher letzte große Titel für die Hamburger.

Danach begannen schwierige Jahre für den HSV, in denen er im Mittelmaß zu versinken drohte. In den darauf folgenden Jahren konnte sich der Verein jedoch wieder stabilisieren. In der Saison 2008/09 wurde der HSV von dem Niederländer Martin Jol trainiert, der mit der Mannschaft die Halbfinals des UEFA-Cups und des DFB-Pokals erreichte, dort jedoch beide male an dem Nordrivalen Werder Bremen scheiterte. Danach löste Martin Jol seinen Vertrag vorzeitig auf, um Trainer bei Ajax Amsterdam zu werden. Sein Nachfolger für die kommende Saison wurde Bruno Labbadia.

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Ajax Amsterdam – Historie, Titel und Erfolge

21. Juni 2009

Die Vereinsgeschichte des erfolgreichen niederländischen Fußballclubs Ajax Amsterdam reicht zurück bis ins Jahr 1883 als ein paar Amsterdamer Studenten den Fußballverein Union ins Leben riefen, den sie 1894 in Foot-Ball Club Ajax umbenannten. Inspiriert wurden sie dabei von dem griechischen Sagenhelden Ajax. Kurz darauf zerstritten sich die Mitglieder jedoch und der Club löste sich wieder auf.

Doch schon im Jahr 1900 erfolgte die Neugründung des Vereins, dessen erster Präsident Floris Stempel wurde. Es dauerte bis ins Jahr 1917 bis Ajax Amsterdam mit dem Gewinn des niederländischen Pokalwettbewerbes seinen ersten Titel holen konnte. 1918 und 1919 folgten auch die ersten niederländischen Meisterschaftstitel. Bis heute gewann Ajax Amsterdam 29 nationale Meistertitel und ist damit unangefochtener niederländischer Rekordmeister.

Außerdem gewannen die Amsterdamer bis 2007 17 mal den niederländischen Pokal und siebenmal den nationalen Supercup. 1956 gehörte Ajax Amsterdam auch zu den Gründungsmitgliedern der niederländischen Ehrendivision und wurde dort 1957 erstmalig Meister.

International dauerte es etwas länger bis der niederländische Rekordmeister Fuß fassen konnte. 1957/58 erfolgte die erste Europapokal-Teilnahme. Zu Beginn der 70er Jahre schafften die Amsterdamer schließlich auch den internationalen Durchbruch. Mit den prägenden Spielern Johan Cruyff, Arie Haan und Johan Neeskens gewann die Mannschaft von Ajax Amsterdam 1971 erstmals den Europapokal der Landesmeister. Diesen Titel holten sie 1972 und 1973 erneut. Diese große Ära des Clubs wurde 1972 mit dem Gewinn des Weltpokals gekrönt. Als Johan Cruyff 1973 den Verein verließ, endete die große internationale Zeit vorerst wieder.

Als Johan Cruyff 1985 als Trainer wieder nach Amsterdam zurückkehrte, begann eine neue Ära für den Club. Mit Spielern wie Marco van Basten, Frank Rijkaard und Dennis Bergkamp holte Cruyff 1987 den Pokal der Pokalsieger durch einen 1:0 Erfolg über Lokomotive Leipzig nach Amsterdam. Eine weitere Erfolgsphase für den Verein begann Anfang der 90er Jahre mit dem Trainer Louis van Gaal, der mit der Mannschaft 1992 auf Anhieb den UEFA-Cup gewann. Drei Jahre später folgte mit dem Gewinn der UEFA Champions League durch ein 1:0 gegen den AC Mailand ein weiterer Triumph. 1995 konnte auch erneut der Weltpokal geholt werden.

In den folgenden Jahren gelang es den Nachfolgern von Louis van Gaal nicht an die großen internationalen Erfolge anzuschließen. Dafür folgte 2004 der 29. nationale Meistertitel. In der Saison 2008/09 wurde Marco van Basten Trainer von Ajax Amsterdam, der mit der Mannschaft den dritten Platz belegte. Doch schon kurz vor Saisonschluss trat van Basten wieder zurück. Nachfolger von van Basten für die neue Saison wurde der Ex-HSV-Trainer Martin Jol.

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FC Valencia – Historie, Titel und Erfolge

19. Juni 2009

Der spanische Fußballclub FC Valencia wurde am 18. März 1919 gegründet. Erster Präsident des Vereins wurde Octavio Augusto Milego Diaz, der dieses Amt durch einen Münzwurf erhielt. 1923 zog der Club in das Mestalla-Stadion, das von dort an zu seiner Heimstätte wurde. Der FC Valencia startete zunächst in der 2. spanischen Liga, stieg dann aber in der Saison 1930/31 in die Primera Division auf, wo er sich schnell integrieren konnte.

Nach dem spanischen Bürgerkrieg begann die erste erfolgreiche Phase des FC Valencia mit dem ersten Gewinn des spanischen Pokals, der Copa del Rey, im Jahr 1941, und dem ersten spanischen Meistertitel 1942. 1944 und 1947 folgten weitere Meistertitel und 1949 erneut der Gewinn des Pokals. 1961 und 1962 gelang Valencia mit dem Gewinn des Messestädtecups der erste internationale Erfolg. 1971 schaffte es der Verein nach längerer Abstinenz auch wieder den nationalen Meistertitel zu holen.

1980 erreichte der FC Valencia mit den Gewinn des Pokals der Pokalsieger seinen bislang größten internationalen Erfolg. Nach diesem großartigen Titelgewinn folgte jedoch eine Krise, die mit dem Abstieg Valencias in die Secunda Division ihren Tiefpunkt fand. Mit neuem Trainer und Präsidenten gelang aber schon 1987 der Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit. Der Verein konnte sich schnell wieder in der Primera Division etablieren, der große Erfolg ließ jedoch noch auf sich warten.

Dies änderte sich 1999 als der FC Valencia endlich wieder mit dem Gewinn des spanischen Pokals einen Titel holte. In den Jahren 2000 und 2001 gelang es der Mannschaft zweimal hintereinander in das Finale der UEFA Champions League einzuziehen, doch in beiden Endspielen musste sich Valencia Real Madrid und dem FC Bayern München geschlagen geben. Dafür gelang ein Jahr später, nach einer Pause von 31 Jahren, wieder der Gewinn der spanischen Meisterschaft.

Noch besser lief es 2004 als die Valencianer nicht nur den 6. Meistertitel, sondern auch mit einem 2:0 Erfolg über Olympique Marseille den UEFA-Pokal holten. Als Krönung folgte dann der Gewinn des UEFA-Supercups durch ein 2:1 über den FC Porto. Danach lief es nicht ganz so gut für den FC Valencia, der zunehmend unter finanziellen Problemen litt. Erst 2008 gelang es den Valencianern mit dem Gewinn der Copa Del Rey durch einen 3:1 Erfolg gegen den FC Getafe wieder einen Titel zu holen. In der Saison 2008/09 wurde Unai Emery neuer Trainer und belegte mit der Mannschaft den 6. Platz in der spanischen Meisterschaft. Aktuell ist der Topstürmer vom FC Valencia David Villa in den Fokus von Real Madrid geraten, ein Wechsel könnte sich demnächst anbahnen.

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FC Porto - Historie, Titel und Erfolge

18. Juni 2009

Der FC Porto ist ein renommierter Fußballclub aus Portugal. Er gehört neben Benfica und Sporting Lissabon zu den erfolgreichsten und bekanntesten Fußballvereinen des Landes, der auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen große Bekanntheit erlangen konnte. Der Verein kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im Jahr 1893 wurde der FC Porto gegründet und machte sich schnell einen Namen als national und international erfolgreicher Verein. Der FC Porto trägt seine Heimspiele im Stadion Estádio do Dragão aus. Dieses wurde im Jahr 2003 für die Fußball Europameisterschaft in Portugal erbaut und bietet Platz für 52.000 Zuschauer.

Endgültige internationale Aufmerksamkeit konnte die Mannschaft des FC Porto im Jahr 2004 erringen, als man die UEFA Champions League mit einem deutlichen 3:0 Sieg gegen den französischen Top Club AS Monaco gewinnen konnte. Trainer war damals im Übrigen Jose Mourinho, der kurz darauf vom FC Chelsea London verpflichtet wurde. Ein Jahr zuvor wurde noch der UEFA Pokal gewonnen. Damals schlug man den FC Sevilla mit 3:2.

Den ersten international bedeutenden Triumph konnte das Team im Jahr 1987 verzeichnen. Damals gewann man in einem denkwürdigen Finale den Europapokal der Landesmeister – den Vorläufer der heutigen Champions League – gegen den FC Bayern München mit 2:1.

National stellt der FC Porto nach wie vor das Maß aller Dinge dar. So gewann man seit 2003 sechsmal die portugiesische Meisterschaft sowie dreimal den nationalen Pokalwettbewerb. Seit Gründung des Vereins kann der FC Porto bis zum Jahr 2009 auf 24 nationale Meistertitel, 18 nationale Pokalsiege sowie sechs internationale Titel zurückblicken.

In der jüngeren Vergangenheit sammelten heutige bekannte Spieler wie Diego, der im Anschluss lange Jahre beim SV Werder Bremen in der deutschen Bundesliga gespielt hatte, ihre ersten Erfahrungen. Auch der Mittelfeldregisseur Deco, der bei namhaften Clubs wie dem FC Barcelona oder dem FC Chelsea London unter Vertrag stand, begann seine fußballerische Karriere beim FC Porto.

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